Als dieses Wochenende bei einem Sportwettkampf ein Teilnehmer unvermittelt mit Herzstillstand zusammenbrach, überlebte er dank einer exemplarischen Rettungskette. Von den Beteiligten dürften einige dem Bild eines Claas Relotius von einem amerikanischen ‚Prepper‘ entsprechen, von denen glücklicherweise jemand einen Defibrillator im Laster hatte. Wenn es schon eine Weile her ist, machen Sie einen Wiederbelebungskurs! Und vielleicht ist die Anschaffung eines automatischen Defibrillators eine ernste Erwägung wert.
Wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, war ich dieses (in meinen Gefilden lange) Wochenende sporteln, nämlich bei einem größeren Wettbewerb im Schnellschießen mit dem Karabiner. Dabei hatte ich ein Erlebnis, das mich sehr beeindruckt hat, und das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.
Früh am Samstagmorgen war ich mit meinem ersten Parcours an der Reihe. Anspannung, Startkommando, Piep, und ich schieße. Nach vier Schuss oder so stoppt mich der Range Officer. Ich entlade, zeige die leere Kammer vor und stecke die Sicherheitsflagge in meinen Karabiner. Etwas bang frage ich mich, ob es mir gelungen sei, schon am frühen Morgen eine zur Disqualifikation führende Regelverletzung zu begehen, kann mir das aber nicht vorstellen. Eine Fehlfunktion der Gerätschaften auf dem Parcours, die zu einem wiederholten Start führen würde, oder ein Fehlstart sind mir auch nicht aufgefallen. Kurz danach löst sich das Rätsel. Hinter uns ist ein anderer Teilnehmer unvermittelt zusammengebrochen. „Vor dem Frühstück schon ein Leben gerettet: ‚Prepper‘ und Selbstwirksamkeitserwartung“ weiterlesen